VMJV-Marktbericht 1. April 2025

Trump, Trump, Trump, ist pausenlos zu hören. Sei es geopolitisch in Sachen Grönland, Ukraine, Jemen oder Gaza, aber auch wirtschaftlich kommt man zuerst Zeit um den US-Präsidenten nicht herum. Wie ja schon aus seiner ersten Amtszeit, kennt man die Wankelmütigkeit, die er an den Tag legt, er hat offenbar genaue Vorstellungen, wie die Welt laufen soll und er versucht jeden Weg dafür zu nutzen, um seine Willen durchzusetzen. Sein Beisitzer Musk macht es auch nicht besser, kürzt enorm beim Gouvernement, aber schiebt sich selbst Millionen an Subventionen für sein Spaceprogramm zu. Über die fragliche auslegen von Datenschutz sprechen wir erst gar nicht, wenn er sich sämtlich Daten der Bevölkerung für seine Zwecke einverleibt. Was jedoch den Markt bewegt, ist der aufwachende Wirtschaftskrieg. Keiner der Protagonisten scheint zu erkennen, dass mit jedem Strafzoll der verhängt mehr die eigene Wirtschaft und Bevölkerung belastet wird, als die der Staaten auf die, die Zölle verhängt werden. Zum Beispiel ein deutsches Auto wird weiterhin für €50.000.- verkauft jedoch wird es für den Amerikaner in Zukunft €62.500.- kosten. Das tut dem Käufer weh und klar wird auch der Absatz sinken, was sich dann auf die globale Wirtschaft auswirkt. So oder so, wird das eh schon schwache Wirtschaftswachstum gebremst mit diesen Aktionen.

Wie reagieren die Märkte? Sie reagieren seit Anfang März mit einer Korrektur von rund 11%, doch ist damit schon alles eingepreist? Oder müssen wir noch weitere Abschläge erwarten? Diese Frage wird sich in den nächsten Wochen entscheiden und man kann nur hoffen, das Trump ähnlich wie bei seiner ersten Amtszeit früh genug die Reißleine zieht.

S&P 500

Was sich momentan noch als kleines Wunder darstellt, ist, dass sich der Euro gegenüber dem Dollar behaupten kann, obwohl die europäische Wirtschaft noch mehr schwächelt als die amerikanische. Doch wo die Reise hingeht, zeig der Kurs des Goldes, fast täglich sehen wir neue Höchststände.

Euro/US Dollar

Gold

Unsere Anlageprodukte sind recht gut aufgestellt und wir arbeiten aktiv daran, dass das so bleibt.

Bei unserem Main Produkt performen wir weit besser als der Markt und beim spekulativeren Profit Produkt, konnten wir gute Gewinne realisieren.

VMJV-Marktbericht 3. März 2025

Die Trump Administration räumt richtig auf und belastet somit auch die Märkte. Das angestrebte Sparprogramm und das rigorose umsetzen dieser Vorgaben, erzeugt nicht nur Unsicherheit sondern es treibt die Bevölkerung auch auf die Strasse. In fast jeder grösseren Stadt in den USA finden Demonstrationen statt, die Trump und Musk Einhalt gebieten wollen, war das Land einen Monat lang noch in Schockstarre, beginnen die Amerikaner sich jetzt zu wehren. Jedes einzelne Dekret des Präsidenten wird nun vom obersten Gerichtshof gecheckt und es bleibt abzuwarten, was dann im Endeffekt davon über bleibt, fraglich bleibt aber, ob sich Trump an die Urteile der Richter hält. Hatte die Binden Administration mit Schuldenpolitik die Wirtschaft künstlich gestärkt, kommt nun das ganze wie ein Bumerang zurück. Am besten sichtbar bei den Magnificent 7 (Alphabet Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia , Tesla), den grössten Techwerten der Welt, welche ebenfalls unter Druck kommen. Der Gesamtre amerikanische Aktienmarkt zeigt momentan Schwäche.

S&P 500

Der US Markt ist aktuelle überkauft, was auch im Wilshire 5000 Index gut ersichtlich ist, die Marktkapitalisierung ist sehr hoch und auch Warren Buffet zieht aktuell sein Kapital aus den US Aktien heraus. Bleibt nun abzuwarten, ob wir nur eine Korrektur sehen oder ob es gravierender Auswirkungen nach sich zieht, darauf hat natürlich auch die geänderte Ukrainepolitik, beziehungsweise Weltpolitik von Herrn Trump Einfluss.

Wilshire 5000

Der Volatilitätsindex zeigt, dass die Märkte momentan äusserst fragil sind und zu höherer Schwankung neigen, auch dies ist ein Zeichen, für die momentane Unsicherheit im Markt.

Volatilitätsindex

Alles in Allem, erwarten wir für die nächste Zeit durchaus fallende Märkte, die sich einer Korrektur unterziehen, bleibt nur zu hoffen, dass es nicht zu einer Rezession kommt in den USA, wie wir sie in Europa schon sehen. Auf jeden Fall ist Vorsicht und grösstes Augenmerk auf die Veränderungen geboten!

VMJV-Marktbericht 3. Februar 2025

Neue Ära mit altem Präsidenten, so könnte man die letzten Wochen beschreiben. Gleich nach seinem Amtsantritt, hat Donald Trump über 100 Dekrete unterschrieben, die einige seiner Wahlversprechen wahr machen sollen. Hat seine neue Migrationspolitik noch recht wenig Einfluss auf die Weltwirtschaft, so werden seine Zölle die er auf kanadische, mexikanische und chinesische Produkte einheben will sehr wohl Auswirkungen haben. Auch für die EU hat er etwas geplant und es ist zu erwarten, dass er auch auf europäische Produkte die Zölle erhöht. Was er jedoch dabei vergisst, ist dass diese Massnahmen auch sehr starke Auswirkungen auf die USA und die Bevölkerung dort hat, denn mit höheren Abgaben werden die altbekannten Produkte die die Amerikaner so lieben auch teurer werden, was bestimmt eine gewisse Missgunst bei der Bevölkerung schüren wird. Auch die Initiative gegen Russland bezüglich der Ukrainekrise, weitere Sanktionen auszusprechen, ist noch keine Garantie dafür, dass der Krieg bald endet. Eine positive Meldung gibt es jedoch auch, zumindest ansatzweise hat sich die Situation in Gaza beruhigt, mal sehen wie lange das hält.

Auf den Markt zeigen die Handlungen des neuen alten Präsidenten durchaus Wirkung, in den letzten Wochen waren einige Schwankungen zu verzeichnen.

S&P 500

Die Massnahmen der EZB die Zinsen weiter zu senken, hatten auch eine grosse Auswirkung auf den Euro / Dollar Kurs, auch wenn es keiner zugeben wird und auch nur immer von Inflation die Rede ist, so ist es doch so, dass der Euro im letzten Jahr um mehr als 10% entwertet wurde.

EUR/USD die letzten 20 Tage
EUR/USD – 1 Jahr

Wie sich nun die Massnahmen der neuen Legislative in den USA weiter auswirken, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen, bleibt nur zu hoffen, dass die Annektierung Grönlands und die Eingliederung Kanadas in die USA nur ein Hirngespinst bleiben.

VMJV-Marktbericht 3. Jänner 2025

Das turbulente Jahr 2024 ist zu ende und trotz aller Widrigkeiten, wie die anhaltenden Krisen in der Ukraine und in Israel, verzeichneten die Märkte grundsätzlich Aufschläge. Zum Jahreswechsel gab es noch eine positive Entwicklung, das diktatorische Assad Regime in Syrien wurde gestützt, ob natürlich die Nachfolge wirklich eine Demokratie einführen wird, oder ob es einen weiteren totalitären islamischen Staat gibt, wird die Zukunft weisen. Im Moment sieht die Entwicklung sehr positiv aus. Am 20. Jänner gibt es noch einen weiteren Höhepunkt, die Amtseinführung von Donald Trump, dann wird die Welt auch sehen, wie sein endgültiges Regierungsteam aussieht und abschätzen können wo die Reise hin geht.

Wie schon kurz angesprochen, haben sich die Märkte über das Jahr 2024 nach oben bewegt, nur in den letzten Handelstagen gab es einige Abschläge. Der S&P500 legte mehr als 25% zu.

S&P500

Das die europäische Wirtschaft schwächelt zeigt auch ganz eindeutig der Euro Kurs, man kann nur hoffen, dass sich bald eine Erholung abzeichnet, wobei die Neuwahl in Deutschland dazu nicht unbedingt beiträgt.

EUR/USD

Weiter wird für das Jahr 2025 unser Augenmerk bei der wirtschaftlichen Entwicklung und natürlich auch bei den geopolitischen Konflikten liegen, trotzdem gehen wir davon aus, dass auch 2025 einen positiven Abschluss finden wird und es bleibt zu hoffen, dass es nicht ganz so turbulent wird wie 2024.

All unseren Lesern wünschen wir ein erfolgreiches neues Jahr!

VMJV-Marktbericht 2. Dezember 2024

Die Wahl in den USA ist geschlagen und trotz aller anderer lautenden Umfragen, hat Trump eindeutig gewonnen. Die schlechte Wirtschaftslage und die hohe Inflation der letzten zwei Jahre, hat Amerikaner aus allen Volksgruppen und Schichten dazu angehalten die Richtung zu wechseln. Das Team, welches Donald Trump nun um sich scharrt, ist äusserst fragwürdig, auf jeden Fall sucht er sich nur JA Sager die seinen Kurs widerspruchslos unterstützen. Demnach die Republikaner auch im Senat und im Repräsentantenhaus eine Mehrheit haben, bleibt nur zu hoffen, dass sich einige Abgeordnete ihrer Aufgabe und Verpflichtung gegenüber dem Volk bewusst sind und so einen gewissen Einhalt gebieten. Auch in der Frage des Ukrainekriegs und des Israelproblems, könnte die neue Administrative durchaus weltpolitischen Ärger nach sich ziehen.

Die Börsen quittierten die Wahl durchaus positiv und setzten zu neuen Höhenflügen an. Dies ist auch verständlich, da an den Märkten immer die Veränderung eine ausschlaggebende Rolle spielt und Bewegung in die Kurse bringt. Demnach sich auch die Wähler von der neuen Regierung einen Aufschwung erwarten, preisen dies die Handelsplätze bereits ein.

S&P 500

In Europa sieht es mit der Wirtschaft noch düsterer aus wie in den USA, von einem Wirtschaftswachstum ist keine Rede mehr, man hofft eher, dass es nicht zu einer gravierenden Rezession kommt. Weiters belastet natürlich auch die Ukrainesituation den europäischen Markt und auch die Uneinigkeit der Mitglieder der EU in substanziellen Fragen, schwächt das Vertrauen weiter. Gut zu sehen ist dies an Hand der Veränderung des Euro/USD Kurses.

EUR/USD

Wir befinden uns zur Zeit im stärksten Quartal des Jahres und gehen somit auch von einem guten Jahresabschluss aus, eine weitere Steigerung und neue Höchststände in den Indizes würde uns nicht verwundern.

VMJV-Marktbericht 2. Oktober 2024

Die globalen Turbulenzen nehmen weiter zu, der Krieg im Nahenosten scheint zu eskalieren, nachdem Israel durchaus gezielt Hamas und Hisbollah Führer ausgeschaltet hat, mischt sich nun wieder der größter Unterstützer dieser Gruppen, der Iran, in das Geschehen ein. Die möglichen Auswirkungen sind noch nicht abschätzbar, wird Israel weiter chirurgisch seine Angriffe auf genau ausgemachte Ziele setzen, oder kommt es zu einer totalen kriegerischen Auseinandersetzung? Auf jeden Fall blickt die ganze Welt genau hin und alle hoffen, dass die ganze Situation nicht zu einem Flächenbrand ausufert. Durch den Nahostkonflikt ist die Situation in der der Ukraine fast etwas ins Abseits geschoben worden, jedoch nicht weniger brenzlich. Weiterhin stehen sich die Truppen der Ukraine und Russlands in einem zermürbenden Materialkrieg gegenüber und wenn auch die Ukraine durchaus Erfolge, selbst auf russischem Boden, zu verzeichnen hat, fehlt ihr immer noch die nötige Durchschlagskraft um Putin wieder ganz aus dem Land zu vertreiben.

In den USA nähert sich der Wahlkampf seinem Ende und immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Trump an Boden verliert, Harris ist es zur Zeit möglich mehr von den so wichtigen Swingsstates auf ihre Seite zu ziehen, bleibt abzuwarten, ob Trump nicht noch etwas aus der Tasche zieht in letzter Minuten wie bei Hillary Clinton.

Was bedeutet das Alles für die Börsen? Der Markt beobachtet die politischen Situationen dieser Welt genau und reagier auch darauf, die Zinssenkung der FED mit sogar 0,5% gab den Aktien Auftrieb, aber jede Eskalation der zwei grossen Konflikte zur Zeit, dämpft die Stimmung wieder. Ein weiterer bremsender Faktor ist auch das schwächelnden Europe, dessen Wirtschaft nicht so wirklich anspringen will.

Auch der EUR/USD schwankt erheblich, je nachdem, welche aktuelle Meldung dem Euro oder dem Dollar mehr schadet oder beflügelt. Erdöl hat über das Jahr kontinuierlich abgegeben und somit die Inflation gebremst, doch sollte man nicht darauf vergessen, dass jetzt die Wintersaison beginnt.

EUR/USD

Mit ersten Oktober beginnt nun das stärkste Quartal des Jahres, mal sehen ob das Weihnachtsgeschäft die europäische Wirtschaft ein wenig nach oben treibt, in den USA sehen wir da grosse Hoffnung.

VMJV-Marktbericht 26. August 2024

Weiterhin wir die geopolitische Lage von den zwei Konflikten in der Ukraine und in Israel geprägt. Erst Gestern konnte Israel die Angriffe der Hisbollah abwenden, doch ob das nicht nur ein Erstschlag war bleib abzuwarten. Auf jeden Fall sind allen Aussenministerien in hellem Aufruhr und versuchen sämtliche diplomatischen Lösungen zu suchen, an vorderster Front natürlich die USA. Kamala Harris hat sich auch ganz deutlich dafür ausgesprochen, dass Israel ein verbündeter ist und, dass auch die Ukraine weiterhin Unterstützung bedürfe, am Parteitag der Demokraten. An diesem Parteitag wurde sich auch mit großer Mehrheit und immenser Unterstützung zur Präsidentschaftskandidaten gekürt. Die Obamas wie auch Hillary Clinton sprachen sich für Harris aus. Lasset die Spiele beginnen, Trump hat nun einen ganz anderen Gegner und fällt in den Umfragen auch schon zurück.

Aus wirtschaftlicher Sicht machte eher der FED Chef Jerome Powell von sich reden, als er anklingen ließ, dass die Fed in naher Zukunft durchaus die Zinsen wieder senken könnte. Offenbar geht er davon aus, dass die Inflation im Griff ist und somit durchaus billigeres Geld zur Verfügung gestellt werden kann. Powell folgt hier offenbar der EZB Chefin Lagarde, die die Zinsen im Euro räum je bereits gesenkt hat. Der Euro konnte gegenüber dem US Dollar nach dieser Ankündigung etwas zulegen.

Screenshot

Der Aktienmarkt erholt sich zwar weiterhin, ist aber zur Zeit etwas in eine Seitwärtsbewegung über gegangen, dies sollte sich ändern sobald Volumen in den Markt zurück kommt nach dem Sommer.

Screenshot

Bleibt zu hoffen, dass sich die aktuellen geopolitischen Verwerfungen bald beruhigen.

VMJV – Marktbericht 19. August 2024

2024 begann genau so wie 2023 endete, weiterhin gibt es den Ukraine Konflikt und auch im Gazastreifen zeichnet sich keinerlei Erholung ab, im Gegenteil in den letzten Wochen und Monaten hat sich die Lage eher noch verschärft mit Auseinandersetzungen auf den Golanhöhen und der weiteren Einmischung des Irans. Eine mögliche Eskalation ist nicht auszuschließen.

Auch in den USA gab es, abgesehen von den oben genannten außenpolitischen Aktivitäten, einige Turbulenzen. Der abgeschlagene Joe Biden verzichtete auf eine weitere Kandidatur für das höchste Amt im Staat und kaum betritt Kamala Harris die Bühne für die Demokraten, steigen die Umfragewerte und schon jetzt liegt sie leicht vor Donald Trump. Auf Grund schwacher Wirtschaftsprognosen mussten wir im Juli einen Minicrash, oder besser eine Korrektur verzeichnen, doch der Aktienmarkt erholte sich schnell wieder und strebt nun nach neuen Höhen, natürlich immer mit einem Auge auf die Präsidentschaftsumfragen und die globale Entwicklung.

S&P 500

Ein weiteres Augenmerk liegt hierbei auch auf dem Rohstoffmarkt, stand im Juli Erdöl noch bei rund $84, so verzeichnen wir jetzt eine Talfahrt bei jetzt rund $75.

Erdöl

Weiterhin auf einem Anstieg befindet sich jedoch das Edelmetall Gold, welches fast wöchentlich neue Höchststände verzeichnet und aktuell bei über $2500 je Feinunze steht. Dies zeigt uns, dass noch viel Anleger lieber in den sicheren Hafen investieren, als Risiken einzugehen, anderseits, wenn die Risikobereitschaft wieder etwas zurück kommt, ist erhebliches Kapital da, welches in den Markt fließen kann.

Gold

Die VMJV ist bestrebt, ihre Anlage dementsprechend zu streuen und somit die Gewinne zu erhöhen und das Risiko zu minimieren, das Quartalsergebnis vom zweite Quartal stimmt uns diesbezüglich positiv und selbst für das eher tröpfelnde dritte Quartal, sehen die Prognosen zur Zeit recht erfolgsvorsprechend aus. Natürlich hängt, wie schon erwähnt, vieles von den aktuellen globalen Ereignissen ab, die wir natürlich immer im Auge behalten, ein möglicher Kompromiss in Israel oder vielleicht sogar Friedensverhandlungen in der Ukraine, würden den gesamten Markt natürlich beflügeln und die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer wieder steigern.

VMJV – Marktbericht

Das erste Monat des Jahres 2024 ist um und schon trudeln die Wirtschaftsprognosen für das ganze Jahr ein. Für die EU sieht es nicht so rosig aus, das prognostizierte Wirtschaftswachstum liegt unter 1%, besser steht die USA da, deren Prognose liegt bei über 2,5% Wachstum. Offenbar ist es den USA möglich, sich besser von der Wirtschaftskrise, die durch den Ukraine Krieg ausgelöst wurde, zu erholen und auch die Nahostkrise hat offenbar auf das Land der umgrenzten Möglichkeiten nicht einen so starken Einfluss. Trotzdem sind es gerade die Amerikaner, die versuchen in beiden Konflikten Frieden zu stiften, obwohl natürlich die Luftangriffe im Jemen und im Libanon, diesen Bemühungen entgegen wirken, wie auch die fortwährende Waffenlieferungen an die Ukraine.

Wirtschaftlich gesehen zeigen die US Unternehmen an Hand der Quartalszahlen 4/2023, dass sie auf einem guten Fundament stehen, die schlägt sich auch am Markt mit steigenden Kursen nieder.

Weiterhin bleibt unsere Anlagestrategie konservativ, moderat Spekulativ aber doch mit der Möglichkeit kurzfristige Trends auszunutzen. Das Ergebnis vom Jänner stimmt und positiv.

VMJV – 4. Quartal 2023

Damit hatte nun keiner gerechnet, ein Krieg in Israel. Im Oktober war der Markt sehr turbulent und wir hatten zu kämpfen unsere Positionen zu halten und vernünftige Anlagen zu finden. Doch trotz aller Widrigkeiten, war es der VMJV möglich im 4. Quartal einen Gewinn zu erwirtschaften. Im November beruhigte sich der Markt und im Dezember waren dann gute Aufschläge zu verzeichnen. All dies führte zu einer Dividende von $1,59 pro Aktie oder 3,62%.

Die Entscheidung über die Veranlagungen, treffen wir weiterhin unter den selben Gesichtspunkten, Werterhalt, Risikomanagement und Gewinnorientiert. Daher veranlagen wir weiterhin in grosse Aktiengesellschaften, sowie in Energie und Devisen Werte. Die aufgebauten Edelmetalle werden wir wieder reduzieren.

Ausblick:

Für das nächste Jahr bleiben mehrer Faktoren die zu beobachten sind, weiterhin spiel der Ukrainekrieg eine Rolle, sowie auch der Krieg in Israel, des Weitern ist auch die Zinspolitik der Nationalbanken zu beobachten, die EZB wie auch die FED hatten zuletzt keinen weiteren Zinsschritt gemacht. Mit 5,5% in den USA und 4,5% in der EU steht der Leitzins bereits auf einem hohen Niveau. Dies hatte auch einige Pleiten zur Folge, die berühmteste in Europa ist wohl die Sigma. Ein weiteres Augenmerk werden wir auch auf die Entwicklung der Klimapolitik legen, demnach der Gipfel in Dubai, doch mehr Ergebnisse gebracht hat als erwartet, obwohl noch erhebliche Luft nach oben besteht.