Sehr viel hat sich getan in den letzten Wochen. Donald Trump führt einen verhaltenen Krieg gegen den Iran und hatte offenbar nicht die Konsequenzen für die Weltwirtschaft bedacht. Als ihm dann klar wurde, welche Auswirkungen sein Handeln auf die Inflation und den Rohrölmarkt hat, versuchte er zurückzurudern. Diese Situation könnte den Iran schlussendlich sogar stärken, was für die Region fatal wäre. Momentan wird von Friendsverhandlungen gesprochen, aber aus welchem Grund sollte der Iran den Forderungen der Trump-Regierung zustimmen? Demnach der Präsident auch nur wenig Rückhalt im eigenen Land hat, sind seine Druckmittel äußerst begrenzt. Wieder einmal zeigte sich, dass Donald Trump keinerlei Weitsicht oder auch nur den Funken eines Plans hat. Bleibt abzuwarten, was aus dem Desaster, das er in der Golfregion angerichtet hat, schlussendlich überbleibt.
Die Europäer wiederum wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, also agieren sie typisch europäisch, „Abwarten und Tee trinken.“ Zur Lösung trägt dies natürlich wenig bei, aber die EU ist ja auch weiterhin mehr mit der Ukraine-Krise beschäftigt.
Von israelischer Seite wird weiterhin Öl ins Feuer gegossen und Israel hofft darauf, den ewigen Erzfeind Iran endgültig loszuwerden.
Die Märkte reagieren natürlich sehr schwankend, wie der Chart des S&P500 seit Jahresbeginn zeigt, erst seit Mitte April verzeichnen wir einen kontinuierlichen Anstieg:

Beim Erdöl ist die wechselnde Richtung noch besser zu erkennen. Wir hatten zwischenzeitlich sogar Höchststände von $115 zu verzeichnen:

Für unsere Investments bietet die aktuelle Situation natürlich viele Möglichkeiten. Die verschiedensten Kursschwankungen konnten wir sehr gut ausnutzen und dementsprechende Gewinne lukrieren.