VMJV-Marktbericht 3. Februar 2025

Neue Ära mit altem Präsidenten, so könnte man die letzten Wochen beschreiben. Gleich nach seinem Amtsantritt, hat Donald Trump über 100 Dekrete unterschrieben, die einige seiner Wahlversprechen wahr machen sollen. Hat seine neue Migrationspolitik noch recht wenig Einfluss auf die Weltwirtschaft, so werden seine Zölle die er auf kanadische, mexikanische und chinesische Produkte einheben will sehr wohl Auswirkungen haben. Auch für die EU hat er etwas geplant und es ist zu erwarten, dass er auch auf europäische Produkte die Zölle erhöht. Was er jedoch dabei vergisst, ist dass diese Massnahmen auch sehr starke Auswirkungen auf die USA und die Bevölkerung dort hat, denn mit höheren Abgaben werden die altbekannten Produkte die die Amerikaner so lieben auch teurer werden, was bestimmt eine gewisse Missgunst bei der Bevölkerung schüren wird. Auch die Initiative gegen Russland bezüglich der Ukrainekrise, weitere Sanktionen auszusprechen, ist noch keine Garantie dafür, dass der Krieg bald endet. Eine positive Meldung gibt es jedoch auch, zumindest ansatzweise hat sich die Situation in Gaza beruhigt, mal sehen wie lange das hält.

Auf den Markt zeigen die Handlungen des neuen alten Präsidenten durchaus Wirkung, in den letzten Wochen waren einige Schwankungen zu verzeichnen.

S&P 500

Die Massnahmen der EZB die Zinsen weiter zu senken, hatten auch eine grosse Auswirkung auf den Euro / Dollar Kurs, auch wenn es keiner zugeben wird und auch nur immer von Inflation die Rede ist, so ist es doch so, dass der Euro im letzten Jahr um mehr als 10% entwertet wurde.

EUR/USD die letzten 20 Tage
EUR/USD – 1 Jahr

Wie sich nun die Massnahmen der neuen Legislative in den USA weiter auswirken, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen, bleibt nur zu hoffen, dass die Annektierung Grönlands und die Eingliederung Kanadas in die USA nur ein Hirngespinst bleiben.

VMJV-Marktbericht 2. Oktober 2024

Die globalen Turbulenzen nehmen weiter zu, der Krieg im Nahenosten scheint zu eskalieren, nachdem Israel durchaus gezielt Hamas und Hisbollah Führer ausgeschaltet hat, mischt sich nun wieder der größter Unterstützer dieser Gruppen, der Iran, in das Geschehen ein. Die möglichen Auswirkungen sind noch nicht abschätzbar, wird Israel weiter chirurgisch seine Angriffe auf genau ausgemachte Ziele setzen, oder kommt es zu einer totalen kriegerischen Auseinandersetzung? Auf jeden Fall blickt die ganze Welt genau hin und alle hoffen, dass die ganze Situation nicht zu einem Flächenbrand ausufert. Durch den Nahostkonflikt ist die Situation in der der Ukraine fast etwas ins Abseits geschoben worden, jedoch nicht weniger brenzlich. Weiterhin stehen sich die Truppen der Ukraine und Russlands in einem zermürbenden Materialkrieg gegenüber und wenn auch die Ukraine durchaus Erfolge, selbst auf russischem Boden, zu verzeichnen hat, fehlt ihr immer noch die nötige Durchschlagskraft um Putin wieder ganz aus dem Land zu vertreiben.

In den USA nähert sich der Wahlkampf seinem Ende und immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Trump an Boden verliert, Harris ist es zur Zeit möglich mehr von den so wichtigen Swingsstates auf ihre Seite zu ziehen, bleibt abzuwarten, ob Trump nicht noch etwas aus der Tasche zieht in letzter Minuten wie bei Hillary Clinton.

Was bedeutet das Alles für die Börsen? Der Markt beobachtet die politischen Situationen dieser Welt genau und reagier auch darauf, die Zinssenkung der FED mit sogar 0,5% gab den Aktien Auftrieb, aber jede Eskalation der zwei grossen Konflikte zur Zeit, dämpft die Stimmung wieder. Ein weiterer bremsender Faktor ist auch das schwächelnden Europe, dessen Wirtschaft nicht so wirklich anspringen will.

Auch der EUR/USD schwankt erheblich, je nachdem, welche aktuelle Meldung dem Euro oder dem Dollar mehr schadet oder beflügelt. Erdöl hat über das Jahr kontinuierlich abgegeben und somit die Inflation gebremst, doch sollte man nicht darauf vergessen, dass jetzt die Wintersaison beginnt.

EUR/USD

Mit ersten Oktober beginnt nun das stärkste Quartal des Jahres, mal sehen ob das Weihnachtsgeschäft die europäische Wirtschaft ein wenig nach oben treibt, in den USA sehen wir da grosse Hoffnung.

VMJV-Marktbericht 26. August 2024

Weiterhin wir die geopolitische Lage von den zwei Konflikten in der Ukraine und in Israel geprägt. Erst Gestern konnte Israel die Angriffe der Hisbollah abwenden, doch ob das nicht nur ein Erstschlag war bleib abzuwarten. Auf jeden Fall sind allen Aussenministerien in hellem Aufruhr und versuchen sämtliche diplomatischen Lösungen zu suchen, an vorderster Front natürlich die USA. Kamala Harris hat sich auch ganz deutlich dafür ausgesprochen, dass Israel ein verbündeter ist und, dass auch die Ukraine weiterhin Unterstützung bedürfe, am Parteitag der Demokraten. An diesem Parteitag wurde sich auch mit großer Mehrheit und immenser Unterstützung zur Präsidentschaftskandidaten gekürt. Die Obamas wie auch Hillary Clinton sprachen sich für Harris aus. Lasset die Spiele beginnen, Trump hat nun einen ganz anderen Gegner und fällt in den Umfragen auch schon zurück.

Aus wirtschaftlicher Sicht machte eher der FED Chef Jerome Powell von sich reden, als er anklingen ließ, dass die Fed in naher Zukunft durchaus die Zinsen wieder senken könnte. Offenbar geht er davon aus, dass die Inflation im Griff ist und somit durchaus billigeres Geld zur Verfügung gestellt werden kann. Powell folgt hier offenbar der EZB Chefin Lagarde, die die Zinsen im Euro räum je bereits gesenkt hat. Der Euro konnte gegenüber dem US Dollar nach dieser Ankündigung etwas zulegen.

Screenshot

Der Aktienmarkt erholt sich zwar weiterhin, ist aber zur Zeit etwas in eine Seitwärtsbewegung über gegangen, dies sollte sich ändern sobald Volumen in den Markt zurück kommt nach dem Sommer.

Screenshot

Bleibt zu hoffen, dass sich die aktuellen geopolitischen Verwerfungen bald beruhigen.

VMJV – Marktbericht 19. August 2024

2024 begann genau so wie 2023 endete, weiterhin gibt es den Ukraine Konflikt und auch im Gazastreifen zeichnet sich keinerlei Erholung ab, im Gegenteil in den letzten Wochen und Monaten hat sich die Lage eher noch verschärft mit Auseinandersetzungen auf den Golanhöhen und der weiteren Einmischung des Irans. Eine mögliche Eskalation ist nicht auszuschließen.

Auch in den USA gab es, abgesehen von den oben genannten außenpolitischen Aktivitäten, einige Turbulenzen. Der abgeschlagene Joe Biden verzichtete auf eine weitere Kandidatur für das höchste Amt im Staat und kaum betritt Kamala Harris die Bühne für die Demokraten, steigen die Umfragewerte und schon jetzt liegt sie leicht vor Donald Trump. Auf Grund schwacher Wirtschaftsprognosen mussten wir im Juli einen Minicrash, oder besser eine Korrektur verzeichnen, doch der Aktienmarkt erholte sich schnell wieder und strebt nun nach neuen Höhen, natürlich immer mit einem Auge auf die Präsidentschaftsumfragen und die globale Entwicklung.

S&P 500

Ein weiteres Augenmerk liegt hierbei auch auf dem Rohstoffmarkt, stand im Juli Erdöl noch bei rund $84, so verzeichnen wir jetzt eine Talfahrt bei jetzt rund $75.

Erdöl

Weiterhin auf einem Anstieg befindet sich jedoch das Edelmetall Gold, welches fast wöchentlich neue Höchststände verzeichnet und aktuell bei über $2500 je Feinunze steht. Dies zeigt uns, dass noch viel Anleger lieber in den sicheren Hafen investieren, als Risiken einzugehen, anderseits, wenn die Risikobereitschaft wieder etwas zurück kommt, ist erhebliches Kapital da, welches in den Markt fließen kann.

Gold

Die VMJV ist bestrebt, ihre Anlage dementsprechend zu streuen und somit die Gewinne zu erhöhen und das Risiko zu minimieren, das Quartalsergebnis vom zweite Quartal stimmt uns diesbezüglich positiv und selbst für das eher tröpfelnde dritte Quartal, sehen die Prognosen zur Zeit recht erfolgsvorsprechend aus. Natürlich hängt, wie schon erwähnt, vieles von den aktuellen globalen Ereignissen ab, die wir natürlich immer im Auge behalten, ein möglicher Kompromiss in Israel oder vielleicht sogar Friedensverhandlungen in der Ukraine, würden den gesamten Markt natürlich beflügeln und die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer wieder steigern.

VMJV – Marktbericht

Das erste Monat des Jahres 2024 ist um und schon trudeln die Wirtschaftsprognosen für das ganze Jahr ein. Für die EU sieht es nicht so rosig aus, das prognostizierte Wirtschaftswachstum liegt unter 1%, besser steht die USA da, deren Prognose liegt bei über 2,5% Wachstum. Offenbar ist es den USA möglich, sich besser von der Wirtschaftskrise, die durch den Ukraine Krieg ausgelöst wurde, zu erholen und auch die Nahostkrise hat offenbar auf das Land der umgrenzten Möglichkeiten nicht einen so starken Einfluss. Trotzdem sind es gerade die Amerikaner, die versuchen in beiden Konflikten Frieden zu stiften, obwohl natürlich die Luftangriffe im Jemen und im Libanon, diesen Bemühungen entgegen wirken, wie auch die fortwährende Waffenlieferungen an die Ukraine.

Wirtschaftlich gesehen zeigen die US Unternehmen an Hand der Quartalszahlen 4/2023, dass sie auf einem guten Fundament stehen, die schlägt sich auch am Markt mit steigenden Kursen nieder.

Weiterhin bleibt unsere Anlagestrategie konservativ, moderat Spekulativ aber doch mit der Möglichkeit kurzfristige Trends auszunutzen. Das Ergebnis vom Jänner stimmt und positiv.

VMJV – 1. Quartal 2023

Trotz den Nachwirkungen der Corona Pandemie und der anhaltenden Ukrainekrise, war es uns möglich für unsere Kunden wie auch für das Unternehmen im ersten Quarta 2023 einen Gewinn zu erwirtschaften. Der Wert des Unternehmens ist annähernd gleich geblieben die Dividende beläuft sich auf $0,997 pro Aktie oder 2,26%

Es wurde immer das Risikomanagement in den Vordergrund gestellt, da der Markt schwer vorherzusagen war und weiterhin auch ist. Ein weiteres Problem, welches es zu kompensieren galt war die Bankenpleite in den USA und der Schweiz, in wie weit noch andere Institute davon betroffen sein werden, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen. Auf jeden Fall hat auch dieses Ereignis das Vertrauen der Anleger geschwächt. Bei all diesen Faktoren, freut es uns trotzdem auf eine positives Quartal zurück schauen zu können.   

Der Dividendenverlauf über das Quartal:

Ausblick:

Wir rechnen weiterhin mit uneinheitlichen Märkten, die stark von den politischen Entwicklungen geprägt sind, des Weiteren ist auch die Inflation und das Verhalten der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank im Auge zu behalten. Daraus resultieren ist die gesamte Wirtschaftslage wie auch der Arbeitsmarkt unter unserer ständigen Beobachtung. Unsere weitere Strategie wird sich auf die jeweiligen Marktsituationen einstellen, aber auch für das 2. Quartal 2023 eher im konservativem Bereich angesiedelt sein. Wir rechnen mit einem Quartalsergebnis für das 2. Quartal 2023 in der selben Grössenordnung, wie das aktuelle Ergebnis.